Raupe des Eichenprozessionsspinners bekämpfen: Schutz für Garten und Familie
Gegen die Raupe des Eichenprozessionsspinners hilft eine gezielte Kombination aus Fallen, Sprays und Schutzausrüstung. So schützt du Eichen, Haut und Atemwege vor den reizenden Gifthaaren.
Warum ist die Raupe des Eichenprozessionsspinners so gefährlich?
Die Gefahr geht von den feinen Brennhaaren aus, die ab dem dritten Larvenstadium gebildet werden. Diese Haare enthalten ein Nesselgift und lösen bei Kontakt Hautreizungen, Juckreiz und Atembeschwerden aus.
- Brennhaare: Hautausschlag und starker Juckreiz
- Einatmen: Reizung von Augen und Atemwegen
- Nester: gefährlich auch nach dem Verlassen der Raupen
Womit lässt sich der Eichenprozessionsspinner bekämpfen?
Zur Bekämpfung eignen sich Pheromonfallen für die Falter sowie biologische Sprays gegen junge Larven. Fallen fangen die männlichen Falter im Sommer ab und senken den Befall im Folgejahr.
- Pheromonfalle: reduziert die Faltervermehrung
- Biologisches Spray: wirkt gegen junge Larven im Frühjahr
- Absauggerät: nur für Fachleute bei großen Nestern
Weitere Mittel gegen Schädlinge und Krankheiten findest du im Bereich Pflanzenschutz, der auch vorbeugende Lösungen für den Garten bündelt.
Wie entfernst du Nester des Eichenprozessionsspinners sicher?
Nester solltest du niemals selbst aufreißen oder abkratzen, da sich dabei tausende Gifthaare lösen. Trage bei Arbeiten in der Nähe geschlossene Kleidung, Handschuhe und eine feinstaubdichte Maske.
- Kleine Nester: nur mit Vollschutz und Feuchtbindung
- Große Nester: durch Fachbetrieb absaugen lassen
- Kontakt vermeiden: befallene Eichen weiträumig meiden
Wie schützt du dich vor Reizungen und Allergien?
Nach Kontakt mit den Brennhaaren hilft sofortiges Ausziehen und Waschen der Kleidung bei hoher Temperatur. Dusche gründlich, spüle die Augen aus und meide Kratzen, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.
- Haut: kühlen und mit Wasser spülen
- Kleidung: bei 60 Grad waschen
- Starke Beschwerden: ärztliche Behandlung suchen
Für gesunde Bäume und robuste Pflanzen lohnt sich zusätzlich eine regelmäßige Pflanzen- und Gartenpflege, die den Bestand widerstandsfähiger macht.
FAQ du jardinier





















